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WARUM ICH FAHRE - SOPHIE

SOPHIE MORGAN

Sophie Morgan, 1,5 Jahre Fahrerfahrung, Ryker Rally Edition, London, UK. Instagram @sophlmorg / @sophmorgTV"

Sophie ist eine soziale Unternehmerin, TV-Moderatorin und preisgekrönt für ihr Engagement für Menschen mit Behinderung. Sie ist eine leidenschaftliche Can-Am-Fahrerin und Mentorin, die ihren Abenteuer- und Entdeckergeist mit neuen Fahrerinnen teilen und Frauen motivieren möchte, die Freiheit und den Spaß am Fahren zu entdecken.

Warum fahren Sie?

Ich fahre, weil ich nichts mehr liebe, als an neue Orte zu kommen und neue Dinge zu sehen! Ich fahre auch, um aus meiner Komfortzone herauszukommen und um mein Leben aufzupeppen.

Ich hatte eine Weltreise auf meinem Ryker im Jahr 2020 geplant, in der Hoffnung, die erste behinderte Frau zu sein, die das Abenteuer alleine bewältigt, aber derzeit ist die Reise aufgrund der globalen Pandemie auf Eis gelegt.


Was sind einige Hürden, die Sie als Fahrer mit einer Behinderung überwunden haben?

Die erste Hürde war, ein Fahrzeug zu finden, das ich fahren konnte. Ich bin querschnittsgelähmt und kann weder meine Rumpfkraft noch meine Beine benutzen, also musste ich etwas finden, das sich selbst ausbalanciert und absolut zuverlässig ist, aber ich wollte keine Abstriche beim Stil machen!
Ich ließ meinen Ryker Rally 900 so umbauen, dass ich ihn komplett mit meinen Händen steuern konnte. Mein lokaler Händler in London (wo ich wohne) modifizierte das Bremssystem so, dass es sich von Hand bedienen lässt. Die Firma hat die Lösung neu entwickelt, denn soweit wir wissen, gibt es derzeit keine anderen Handbrems-Kits auf dem Markt. Sie haben auch Fußplatten für mich installiert, um sicherzustellen, dass meine Füße sicher auf der Platte stehen, wenn ich fahre.
Ich bin gerade dabei, eine Rollstuhlhalterung entwerfen und installieren zu lassen ... Wenn es da draußen Frauen gibt, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder irgendeine Art von Behinderung haben, aber darüber nachdenken offen zu fahren, dann gibt es nichts Besseres als einen Ryker! Er ist nicht nur stabil, sondern auch super bequem und man fühlt sich sicher genug, um an seine Grenzen zu gehen!

Welchen Rat würden Sie anderen Frauen geben, die vielleicht Angst haben oder zögern, das offene Fahren auszuprobieren?

Als jemand mit Handicap, glaube ich, dass alle Ängste, die wir haben könnten, selbstlimitierend wirken. Die Angst selbst kann lähmend sein. Also müssen wir einen Weg finden, uns diesen Ängsten zu stellen und uns ihnen entgegenstemmen, in dem Wissen, wie schön es auf der anderen Seite werden wird!


Was ist Ihr Mehrwert von Frauen voll in Fahrt und dem Fahren?

Es gibt nichts Wichtigeres, als herauszufinden für was man brennt und dafür zu sorgen, dass man seine Komfortzone verlässt.
Meine Rolle als Mentorin ist es, anderen Frauen in ähnlichen Situationen zu helfen, das Fahren zu genießen. Wenn also jemand Fragen hat, kann sie/er sich gerne an mich wenden!

MIT PKW-FÜHRERSCHEIN FAHRBAR

In Deutschland und Österreich ist ein Führerschein der Klasse A (Motorrad) oder ein Führerschein der Klasse B (PKW) und ein Mindestalter von 21 Jahren vorgeschrieben, um einen Can-Am On-Road im jeweiligen Land fahren zu können. Für alle weiteren Länder wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden, um zu prüfen, welchen Führerschein Sie für den Can-Am On-Road benötigen.

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